UNESCO-Anerkennungsfeier an der Halepaghen-Schule – Ein Fest der Gemeinschaft und des Engagements

Mit einer feierlichen UNESCO-Anerkennungsfeier hat die Halepaghen-Schule einen besonderen Meilenstein gewürdigt: die Aufnahme in das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen. In einem abwechslungsreichen Programm zeigten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Lehrkräften und Gästen, dass die UNESCO-Idee an der HPS nicht nur ein Leitbild ist, sondern im Schulalltag bereits aktiv gelebt wird.

Anerkennungsfeier für die UNESCO - Schule HPS
Anerkennungsfeier für die UNESCO – Schule HPS

Den Auftakt gestaltete die Chorklasse 5/6 mit dem Lied „Dein Hurra“ und sorgte für einen stimmungsvollen Beginn.

Anschließend begrüßte Moderatorenduo Kristian und Luisa aus dem WPK 9 die Anwesenden und umriss dabei den eigenen Weg zum UNESCO-WPK. Damit wurde von Beginn an deutlich, wie sehr die UNESCO-Arbeit von persönlicher Motivation und Engagement getragen wird.

In ihrem Grußwort betonte die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Möhle die Bedeutung von Frieden, Toleranz, Nachhaltigkeit und gegenseitigem Respekt. Sie hob hervor, dass der UNESCO-Gedanke an der HPS bereits sichtbar gelebt werde – unter anderem durch den Gemeinsamen Ausschuss (GA). Auch die Geschichte der Teeküche als Ort des Austauschs und der Begegnung wurde als Beispiel für gelebtes Miteinander erwähnt. Zudem verwies Frau Möhle auf das Engagement der Schule als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und erinnerte an die Bedeutung internationaler Partnerschulen.

Auch Schulleiterin Frau Fees-McCue stellte heraus, wie sehr die pädagogische Arbeit der HPS zu den UNESCO-Zielen passt. Im Mittelpunkt standen dabei das Überwinden von Grenzen sowie der Einsatz für Demokratie, Nachhaltigkeit, Vielfalt und Verständigung. Sie betonte außerdem die Bedeutung von transformativen Lernprozessen, Innovationspotenzialen und die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern.

Im Programmpunkt „UNESCO im Dialog“ präsentierten Schülerinnen des WPK 9 – Jasmine Adami, Pauline Au, Giulia D’Angelo und Fiona Müller – Einblicke in die UNESCO-Arbeit und machten deutlich, wie vielfältig das Engagement an der Schule bereits ist.

Musikalisch wurde die Feier anschließend durch die Streicherklasse 5/6 bereichert, die mit „African Song“ und „Ode an die Freude“ den Gedanken von kultureller Vielfalt und Gemeinschaft unterstrich.

Im Grußwort der Landeskoordinatorin Frau Kossack wurde die Frage aufgegriffen, warum die HPS neben ihren zahlreichen bereits bestehenden Auszeichnungen auch den Weg zur UNESCO-Projektschule gegangen ist. Sie betonte, dass es dabei um Werte gehe, die über den Schulalltag hinauswirken: tolerieren, respektieren, denken, handeln, fördern – und vor allem lernen für das Leben. Der Prozess habe Zeit gebraucht, sich jedoch eindeutig gelohnt.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war dann das Grußwort und die Übergabe der Anerkennungsurkunde durch den Bundeskoordinator Herrn Schilling. Er hob hervor, wie wichtig Netzwerke für die UNESCO-Arbeit sind und bezeichnete die Teeküche der HPS als deutschlandweit nahezu einmaliges Beispiel gelebter Schulkultur. UNESCO-Projektschulen seien Orte, die ein Denken für den Frieden ermöglichen und als Ideenlabore wirken: Gute Ideen sollen entstehen, wachsen und weitergetragen werden – als eine „Pflanze der Hoffnung“.

Frau Fees-McCue und Frau Bettermann bedankten bei den Lehrkräften des UNESCO-Kernteams sowie bei den Schülerinnen und Schülern für die Unterstützung und die vielen Beiträge, die diesen Weg möglich gemacht haben.

Mit dem Stück „Grenzen überwinden: Stadt der Zukunft“, aufgeführt von der Theater-AG 5–7 und dem WPK 10, wurde die UNESCO-Idee kreativ und eindrucksvoll auf die Bühne gebracht. Die Geschichte zeigte, wie eine zukunftsorientierte Stadtgemeinschaft Zweifler überzeugt, die Angst vor Veränderung haben – und vermittelte damit eine klare Botschaft: Zukunft entsteht durch Mut, Offenheit und gemeinsames Handeln.

Zum Abschluss des offiziellen Teils sang die Schulgemeinschaft gemeinsam das Lied „Komm aus den Puschen“, angeleitet durch die Chorklasse 5/6.

Im Anschluss folgten ein Rundgang im Foyer sowie Führungen durch die Schule. Auch das Forscherzentrum wurde vorgestellt; die Einteilung erfolgte nach Farbkarten.

In der Mensa sorgte der Programmpunkt „Samba Percussion“ unter Leitung von Frau Lau für einen lebendigen Abschluss. Der Vormittag klang dann bei einem  reichhaltigen Buffet in der Mensa aus.

Die UNESCO-Anerkennungsfeier machte deutlich: Die Halepaghen-Schule ist Teil einer weltweiten Idee, in der Lernen mehr bedeutet als Wissensvermittlung – nämlich Verantwortung zu übernehmen und aktiv Zukunft zu gestalten. Die Aufnahme in das Netzwerk der UNESCO-Projektschulen ist damit nicht nur Auszeichnung, sondern auch Auftrag und Motivation für die kommenden Jahre.